Logi Diät
Erfahrungen eines Dritten
Wie viele andere Frauen und Männer wollte auch ich etwas
für meinen Körper und mein eigenes Befinden tun und endlich gezielt
abnehmen. Allerdings wollte ich – weiblich und 31 Jahre alt – es nicht mit
einer drastischen Hungerkur angehen. Mit diesen hatte ich in der
Vergangenheit leider weniger Erfolg. Ich suchte etwas, was einen
langzeitigen Erfolg und eine Ernährungsumstellung zur Folge hatte. Fündig
wurde ich hierbei bei der Logi Diät.
Die Logi Diät, oft auch einfach Logi-Methode genannt, bezieht sich nicht
darauf in schnellster Zeit möglichst hohe Gewichtsverluste zu erzielen,
sondern eher langsam aber dauerhaft Gewicht zu verlieren. Dazu bedient sie
sich dem Wissen, das im Grunde auch schon vor Jahrhunderten und
Jahrtausenden jedermann besaß. Nämlich dem, dass eine ausgewogene Ernährung
zu Gewichtsverlust führt. Daher wird bei der Logi Diät auf alles verzichtet,
was den Blutzucker- und Insulinspiegel zu hoch treibt. Logi steht übrigens
für „Low Glycemic and Insulinemic“, was soviel wie „niedriger Blutzucker-
und Insulinspiegel“ bedeutet. Bei dieser Diät ernährt man sich also von so
wenigen Kohlenhydraten, wie nur möglich – denn mit diesen steigt auch der
Blutzuckerspiegel an.
Damit das System der Logi Diät funktionieren kann, müssen wir uns auf unsere
steinzeitlichen Gebräuche besinnen. Denn grundlegend ernähren wir uns heute
viel zu deftig. Früher aß man überwiegend Obst, Gemüse und Fisch. Heute
nehmen wir hingegen sehr viel Fleisch und fettreiche Speisen zu uns. Bei der
Logi-Methode sind diese Nahrungsmittel nur in kleinen Mengen erlaubt. Dabei
werden Kohlenhydrate, gemäß dem glykämischen Index, in „gute“ und
„schlechte“ Kohlenhydrate unterteilt. Gute Kohlenhydrate dürfen in
geringfügigen Mengen zu sich genommen werden, da sie den Blutzuckerspiegel
nicht merklich in die Höhe treiben. Schlechte Kohlenhydrate sollten hingegen
so gut wie gänzlich gemieden werden. Erlaubt sind zum Beispiel Gemüse, Reis,
Fisch und Obst. Brot, Kartoffeln und Fleisch sind während der Fastenzeit
hingegen tabu – dürfen nach dieser aber in kleinen Mengen verspeist werden.
Hinzu kommt ein ausreichendes Maß an Bewegung – ohne Sport geht also auch
bei der Logi Diät nichts. Man muss aber nicht jeden Tag ins Fitnessstudio
gehen, um sichtbare Ziele zu erreichen. Ich habe während meiner Fastenzeit
von zwölf Wochen beispielsweise jeden Tag ein wenig Yoga und Gymnastik
gemacht und bin sehr viel Fahrrad gefahren und spazieren gegangen. Mit der
gezielteren Ernährung, die die Logi Diät vorschreibt, und jeden Tag etwa
eine halbe bis ganze Stunde Bewegung, habe ich in diesen drei Monaten fast
sechs Kilogramm verloren – und das ohne zu hungern oder an
Mangelerscheinungen zu leiden.